Wollsack-Verwitterung im Fichtelgebirge

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Wollsack-Verwitterung - Wollsack-Verwitterung im Fichtelgebirge
Bildquelle: W.J.Pilsak : Wikipedia

Die Wollsack-Verwitterung ist eine besondere Form der Verwitterung und tritt überwiegend bei grobkristallinen Gesteinen wie beispielsweise Granit auf. Durch das Zusammenwirken von physikalischen und chemischen Prozessen entstehen bei der Wollsack-Verwitterung kantengerundete Gesteinsblöcke, die wie Kissen oder eben wie Wollsäcke übereinander gestapelt liegen.

Unterhalb der Erdoberfläche entstehen die Verwitterungen. In der Regel bilden im Laufe der Zeit oberflächennah Risse und Spalten im Gestein und damit grundsätzlich eckige Blöcke. Dieser Prozess wird als Klüftung bezeichnet. Die Frostsprengung spielt hierbei auch eine wichtige Rolle. in die geklüfteten Steine dringen chemische aggressive Lösungen, wie Regenwasser, ein und zersetzen die Mineralien des Gesteins. Die Lösungsvorgänge werden durch warme und wechselfeuchte Klimate der Tropen und Subtropen begünstigt.

Die Ecken und Kanten der Blöcke werden als erstes zersetzt. Durch diesen Prozess zerfällt das Gestein in feinkörnigen Grus, dies nennt man auch Abgrusung oder Vergrusung. Durch Bodenerrosionen z. B., werden die Gesteinsblöcke freigelegt und beenden somit den Prozess der Wollsack-Verwitterung.

Bilder:

Wollsack-Verwitterung - Wollsack-Verwitterung im Fichtelgebirge
Bildquelle: W.J.Pilsak : Wikipedia

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