Der Haidberg bei Zell 692,5 m ü. NN im Fichtelgebirge

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Serpentinitbruch - Haidberg am Zell - Der Haidberg bei Zell 692,5 m ü. NN im Fichtelgebirge
Bildquelle: Haidberg Zell 2015 xy1 PeterBraun74: Wikipedia

Der Haidberg ist ein bewaldeter Bergrücken aus Serpentinit-Gestein bei Zell im Nordwesten des Fichtelgebirges.

Der Haidberg gehört erdgeschichtlich betrachtet zur Münchberger Gneismasse, die zwischen dem Frankenwald und dem granitenen Fichtelgebirge liegt. Diese nimmt eine geologische Sonderstellung ein und bildet eine etwa 35 km lange und 15 km breite „Insel“ aus fremdartigen Gestein. Aus dieser Hochebene ragt der Haidberg hervor mit seinen magmatischen Serpentinit-Gestein.

Die Oberfläche dieses grün-blauen Gesteins gleicht der Haut einer Schlange, daher der lateinische Begriff „serpens“ = Schlange. Eingelagert in das Gestein ist der Magnetit, der selbst in kleinen Gesteinsbrocken eine Ablenkung der Kompassnadel verursacht. Dies ist bereit 1797 dem Naturforscher Alexander von Humboldt aufgefallen, der damals als preußischer Oberbergmeister den Bergbau im Fichtelgebirge wiederbeleben sollte.

Bilder:

Serpentinitbruch - Haidberg am Zell - Der Haidberg bei Zell 692,5 m ü. NN im Fichtelgebirge
Bildquelle: Haidberg Zell 2015 xy1 PeterBraun74: Wikipedia

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