Der Epprechtstein 798 m ü. NN im Fichtelgebirge

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Unterschlupf der Bergarbeiter - Der Epprechtstein 798 m ü. NN im Fichtelgebirge
Bildquelle: Epprechtstein 032 PeterBraun74: Wikipedia

Der Epprechtstein ist der mineralogisch interessanteste Berg im ganzen Fichtelgebirge. Rund um den Gipfelbereich bestehen 18 teilweise stillgelegt Steinbrüche. Schon im 12. Jahrhundert wurde mit den Graniten aus den Bergwerken die Burg Epprechtstein gebaut. Die stillgelegten Steinbrüche sind als Biotope kartiert und liegen in der Schutzzone des Naturparks Fichtelgebirge.

Als vor 350 Millionen Jahren das Gebiet ein flaches Meeresbecken war, entstand nach intensiven Krustenbewegungen in ein paar Millionen Jahren ein eindrucksvolles Hochgebirge. In die Wölbungen der Gebirgsfalten floss ein glühender Gasteinbrei aus dem inneren der Erde. Durch die langsame Abkühlung enstanden Mineralien (Feldspat, Quarz und Glimmer) die zur Bildung der Granite führte. Nach Abtragungen vor ca. 70 Millionen Jahren wurden die Granite freigelegt.

Einige seltene Mineralien und begehrte Sammlerstücke aus dem Fichtelgebirge: Rauchquarz, Turmalin, Topas, Autunit, Kalifspat (Orthoklas), Natronfeldspat (Albit) u.a.

Bilder:

Unterschlupf der Bergarbeiter - Der Epprechtstein 798 m ü. NN im Fichtelgebirge
Bildquelle: Epprechtstein 032 PeterBraun74: Wikipedia
Mineralienfund am Epprechtstein - Der Epprechtstein 798 m ü. NN im Fichtelgebirge
Bildquelle: Fluorite-180772 Rob Lavinsky: Wikipedia

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