Epprechtstein im Fichtelgebirge

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Burgruine Epprechtstein - Epprechtstein im Fichtelgebirge
Bildquelle: tp75.de

Der Epprechtstein hat eine Höhe von 798 m ü. NN. Rund um den Gipfelbereich gibt es 20 Steinbrüche, in 3 wird Epprechtstein-Granit abgebaut, die anderen liegen still. An einer scharf abfallenden Granitplatte liegt die Burgruine Epprechtstein. Auf einer Aussichtsplattform hat man eine gute Aussicht auf den Kornberg, Schwarzenbach a. d. Saale, Oberkotzau bis nach Hof und zur Kösseine. Seit 2009 gibt es in Kirchenlamitz ein Labyrinth aus Granitblöcken.

Die Geschichte des Epprechtstein

Das erste Mal erwähnt wurde der Epprechtstein in einer Schenkungsurkunde von Otto II von Meranien 1248, als Eberhardus de Eckebretsteine. König Heinrich VII belehnte die Brüder Ulrich, Heinrich und Nickel mit der Burg Epprechtstein, die Brüder Wild wurden Mitbesitzer.
1337 belehnte Kaiser Ludwig der Bayer noch den Vogt Heinrich von Plauen mit einem kleinem Stück der Burg.
1352 stürmten die Burggrafen von Nürnberg die Burg und erhielten diese zum Lehen.
1355/56 kauften die Burggrafen die Burg ganz auf und kamen so in den vollständigen Besitz. 200 Jahre später wurde die Burg durch Vogt Heinrich von Plauen vollständig zerstört.
1805 als Preußen die Markgrafenschaft Bayreuth übernahm, besuchte König Wilhelm III. und Königin Luise den Epprechtstein. Hier soll König Wilhelm III. erfahren haben, dass Napoleon I. mit seinen Truppen den Rhein überquert haben soll.

Bilder:

Burgruine Epprechtstein - Epprechtstein im Fichtelgebirge
Bildquelle: tp75.de
Steinbruch - Epprechtstein im Fichtelgebirge
Bildquelle: tp75.de
Steinbruch - Epprechtstein im Fichtelgebirge
Bildquelle: tp75.de

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