Ski alpin und Snowboarden
Auf die Bretter, fertig los!
Moderne Seilbahnen bringen Sie schnell zum Gipfel. Insgesamt 11 Abfahrtshänge in unterschiedlichen Lagen und teilweise mit Flutlicht ausgestattet versprechen Skispaß vom Feinsten.
Neu Beschneiungsanlagen auf Nordbayern längster Abfahrt sorgen für Schneesicherheit und beste Pistenqualität.

Ochsenkopf
Mit über 2 km die zwei längsten Skipisten im Fichtelgebirge – mit Beschneiung!
www.seilbahn-ochsenkopf.de
(Beschneiung auf der gesamten Nord-Seite, Beschneiung beim Skischul- und Anfängerlift auf der Süd-Seite im Talbereich)
Bischofsgrün
Gehrenlift: www.gehrenlift-bischofsgruen.de
Kirchberglift: www.bischofsgruen.de
Lattalift: www.skilift-latta.de
Fichtelberg/Neubau
www.skiclub-neubau.de (mit Flutlicht und Beschneiung)
Mehlmeisel
www.klausenlifte.de (mit Flutlicht und Beschneiung)
Warmensteinach/Oberwarmensteinach/Fleckl
Hempelsberg- und Geiersberglift: www.skilifte-devalkartbahn.de
(mit Flutlicht und Beschneiung)
Fleckllift: www.fleckllift.de
Königsheide:
Müllerlift in Fleckl:
Skischulen/Ski
Skischule Hottenroth, Fleckl/Warmensteinach: www.hottenroth.de/skischule
Skischule Nordbayern, Zentrale Bischofsgrün: www.skischule-nordbayern.de
Snowboard
Für Snowboard-Freaks eignet sich besonders:
der Snowboard-Park am Hempelsberg in Oberwarmensteinach
www.skilifte-devalkartbahn.de
der Lattalift in Bischofsgrün www.skilift-latta.de

Die Zehn Regeln für die Piste
Wie auf der Straße gibt es auch auf der Skipiste immer wieder Zusammenstöße. Dabei gilt auch im Schnee eine Art Straßenverkehrsordnung. Die Zehn Regeln des Internationalen Skiverbands (FIS) haben rechtlich betrachtet den Status eines Gewohnheitsrechts auf der Skipiste.
1. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.
2. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.
3. Der von hinten Kommende muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm Fahrende nicht gefährdet.
4. Überholt werden darf nur von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.
5. Jeder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder handaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr tun kann.
6. Jeder Skifahrer oder Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten.
7. Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt nutzen.
8. Jeder muss die Markierung und die Signalisation beachten.
9. Bei Unfällen ist jeder Skifahrer zur Hilfeleistung verpflichtet.
10. Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.
Winter in der Region
Der Winter ist da. Pünktlich zum 4. Advent startet in der Region die alpine Skisaison.
Weiße Pracht, wenn auch künstlich: Dank Schneekanonen geht es am Samstag auch an der Bleaml-Alm in Fichtelberg los.
| Hof - Am Wochenende Ski Alpin? Zu weit, zu teuer, zu stressig. Die Hälfte der Zeit steht man sowieso im Stau. Wer die ganz großen Abfahrten in den Alpen im Sinn hat, wird um derlei Misslichkeiten kaum herum kommen. Aber Goethe hatte schon recht: Warum in die Ferne schweifen? Hochfranken hat zahlreiche kleine und sogar ein paar größere Skiparadiese, die viele Wintersportler wegen kurzer Anfahrtswege und günstiger Preise schätzen. |
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Am schneesichersten ist der Ochsenkopf, der zweithöchste Berg Nordbayerns. Zwei Seilbahnen führen von Bischofsgrün und Fleckl auf über 1000 Meter Höhe. Die beiden Abfahrten sind mit 2500 und 1900 Metern die längsten der Region. Mehlmeisel kann sogar mit einer vom Internationalen Skiverband anerkannten Rennstrecke aufwarten.
Am Samstag, 19. Dezember, wird die Skisaison im Fichtelgebirge eröffnet. Neben den vier Ochsenkopfliften werden laut Andreas Munder, Geschäftsführer der Tourismus & Marketing GmbH Bischofsgrün, auch die Lifte am Hempelsberg in Oberwarmensteinach, der Bleaml-Lift in Fichtelberg sowie die drei Klausenlifte in Mehlmeisel ihren Betrieb aufnehmen. "Die Leute wollen heute Skifahren, auch wenn es nicht schneit", sagt Munder. Ob sich Schneeberge türmen, ist zweitrangig.
Und deshalb hat die Tourismus & Marketing GmbH zwei Millionen Euro für modernste Beschneiungsanlagen ausgegeben, eine Investition in die Zukunft der Erlebnisregion Ochsenkopf. "Enorm wertvoll", so Munder, sei der alpine Skisport mit insgesamt rund acht Kilometer langen Pisten für die Gemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach. Bei einem sehr guten Winter wie im vergangenen Jahr locken sie 40 Prozent ihrer Touristen in den vier Monaten zwischen Dezember und März an. "Das heißt rund 150000 Übernachtungen und immerhin eine halbe Million Tagesgäste."
Die schönsten Pisten der Region
Und denen muss die Tourismus GmbH etwas bieten. Erstklassige Pistenpflege, Flutlicht, berührungslose Kartensysteme, professionelle Skischulen, preiswerte Parkmöglichkeiten und Bustransfers zählt Munder auf. Nicht zu vergessen ein Highlight am Hempelsberg: Snowboarder können hier auf einem sogenannten "Roller" bei wellenförmigen Bewegungen das "Gefühl der Schwerelosigkeit" erahnen. Nicht so ausgeprägt wie in hochalpinen Skiregionen sei der "Hüttenzauber" danach. "Bei uns stehen mehr gesellige und gemütliche Atmosphäre im Vordergrund. Ohne Langeweile auch für das jüngere Publikum."
Blick zu den Nachbarn
Konkurrenz für die Ochsenkopfregion sind die Skigebiete im Vogtland, wo in Erlbach und Klingenthal dank des Einsatzes von Schneekanonen ebenfalls am Wochenende die Saison beginnt. Preiswerte Alternativen sind Tettau und Ludwigsstadt im Landkreis Kronach, wo allerdings wie bei vielen kleineren Betrieben via Schneetelefon darauf hinwiesen wird, dass eine Präparation der Pisten momentan noch nicht möglich sei.
Klinovec, mit 1244 Metern die höchste Erhebung des Erzgebirges, ist in eindreiviertel Stunden zu erreichen und lässt mit zehn Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade schon einen Hauch hochalpiner Stimmung aufkommen.